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Natürlich - aber sicher!

Ich bin furchtbar faul. Und ein Gewohnheitstier. Ich brauch immer ein Weilchen, bis ich mich an etwas Neues gewöhnt habe, und das, obwohl ich mich selbst immer wieder in neue Umgebungen oder Situationen katapultiere. Aber es gibt gewisse "alte Zöpfe", die immer noch darauf warten, endlich von mir abgeschnitten zu werden. Ich darf mit stolz verkünden, dass ich meine Schere geschliffen und einen Zopf weniger zu beseitigen habe. Allerdings kann ich diesen Erfolg nicht alleine auf mein Konto verbuchen. 

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Zu Beginn des Jahres - ich gammelte gerade in meinem Lieblingspijama auf meinem Ohrensessel rum und hab gestrickt - schepperte mein Instagram-Postfach und eine Nachricht von Esther leuchtete auf. Ob ich nicht Lust hätte, eine ihrer ersten Kundinnen zu werden und nachhaltige Pflegeprodukte auszuprobieren, fragte sie. Und ich gebe zu, dass mein erster Impuls war, abzulehnen. Manchmal fällt es halt einfach schwer, alte Zöpfe abzuschneiden.

 

Weil ich mit Esther aber schon ab und an Kontakt hatte und sie einen wirklich sympathischen Eindruck macht, gab ich dem Ganzen eine Chance und hab den Link angeklickt, den sie mir geschickt hat. Ihr zuliebe quasi. Weil sie so von den Produkten schwärmt und davon überzeugt ist. Und weil ich begeistert bin von Menschen, die etwas voller Leidenschaft tun. Und weil ich wirklich endlich einmal etwas für meine Haut tun sollte. 

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Und dann hat es wieder gescheppert und geleuchtet. Gescheppert in meinem Kopf und geleuchtet auf meinem Gesicht! Denn was sich da vor mir auf dem Bildschirm ausbreitete, war wohl etwas vom Nachhaltigsten, das ich je von einer Firma gesehen habe. Ich hab die Internetseite von Ringana, dem Hersteller der Produkte, die Esther vertreibt, ganz genau angeschaut. Denn leider ist Nachhaltigkeit zu einem Modetrend geworden, der oftmals zu Marketingzwecken missbraucht wird. Gerade grosse Modehäuser schreiben ihre Produkte oftmals mit «nachhaltig» an, wenn man aber nur ein kleines bisschen genauer hinschaut, merkt man all zu oft, dass das Produkt einer genaueren Prüfung niemals standhalten würde. Leider ist «Nachhaltigkeit» kein Label und es darf mehr oder minder frei benutzt und ausgelegt werden.

Was also ist denn Nachhaltigkeit, wo fängt sie an und wo hört sie auf?

Darüber könnte ich stundenlang schreiben oder diskutieren, denn es ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt. Der Mensch grundsätzlich ist nicht mehr fähig, vollständig nachhaltig zu leben. Wir verbrauchen mehr, als wir zurückgeben können und konsumieren zu schnell, als dass sich die Natur davon erholen könnte. Die Auswirkungen unserer Existenz auf Flora und Fauna sollten sogar für den grössten Ignoranten überdeutlich sichtbar sein, doch in einer konsumgesteuerten Gesellschaft finden sich leider zu schnell hunderte von oberflächlichen Argumentationen, die nur allzu bereitwillig zu Gunsten des nächsten Shoppingerlebnisses angenommen und weitergegeben werden.

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Ich will euch nichts vormachen, auch ich gebe mein Geld gerne für schöne Dinge aus. Manchmal schäme ich mich sogar ein bisschen, wenn ich dem Postboten begegne, weil ich mich frage, was er wohl von meinem Konsumverhalten denken mag. Onlineshopping hat die Einkaufswelt revolutioniert, im Guten wie im Schlechten. Schlecht, weil es den übermässigen Verbrauch fördert und für kleinere, lokale Geschäfte durchaus geschäftsschädigend sein kann. Gut, weil es Transparenz fördert und die Auswahl für den Kunden vergrössert. Dadurch ist auch der Zugang zu umweltschonenden und nachhaltigen Produkten einfacher geworden.

 

Was meine Lebensmittel angeht, bin ich stur, die kaufe ich im lokalen Hofladen um die Ecke. Das Gemüse kommt vom eigenen Bauernhof, die Eier von den glücklichen Hühnern vor dem Haus, das Fleisch kommt vom lokalen Metzger und die Milchprodukte werden in der Käserei im Dorf hergestellt. Keine langen Transportwege, keine unnötige Verpackung und faire Arbeitsbedingungen. Bei der Kleidung wird’s schon schwieriger, denn es ist schier unmöglich, Kleidung aus einer Manufaktur zu erstehen, die die Stoffe selbst herstellt, färbt und verarbeitet. Ich versuche also, bestmögliche Kompromisse einzugehen. Doch dazu vielleicht ein andermal mehr, denn heute geht es um die Kosmetik.

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Schon vor ungefähr zwei Jahren habe ich meine kompletten Makeup-Produkte umgestellt auf vegan und tierversuchsfrei. Was allerdings meine Hautpflege angeht, befinde ich mich so was von hinter dem Mond. Ich weiss, dass ich eigentlich schon viel früher mit der intensiven Umsorgung meiner Haut hätte beginnen müssen, denn jetzt habe ich den magischen Zenit von 25 Jahren schon länger überschritten und das Näherrücken der unangenehmen 3 macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass sich meine Haut über Nacht meinem Kissen anzugleichen scheint – mit dem Unterschied, dass mein Kissen sich morgens schneller entknittert als mein Gesicht. Nun, ich versuche, es mit Würde zu tragen und beschränke meine tägliche Dosis Selbstmitleid vor dem Spiegel auf 30 Minuten. Morgens und abends.

 

Um auf das obenerwähnte Leuchten in meinem (abends um neun Uhr mittlerweile entknitterten) Gesicht zurückzukommen: Die Naturkosmetik von Ringana verspricht Hoffnung! Die Produkte werden allesamt tierversuchsfrei und ohne tierische Inhaltsstoffe, aus kontrolliert angebauten Rohstoffen und zu fairen Bedingungen hergestellt. Die Kosmetika werden in kleinen Glasfläschchen geliefert, die nach dem Verbrauch nicht einfach in den Müll geworfen, sondern gesammelt und zurückgegeben werden können. Und sammeln lohnt sich! Wenn man zehn Fläschchen zurückgibt, kriegt man sogar ein Produkt geschenkt, so als Extraanreiz, um möglichst umweltfreundlich zu handeln. Und auch bei der Verpackung macht Ringana keine Kompromisse. Die Fläschchen werden nicht etwa in Verpackungsmaterial aus Plastik angeliefert, sondern eingewickelt in ein Baumwollhandtuch. So schlägt die Firma zwei Fliegen mit einer Klatsche: keinen Verpackungsmüll und ab sofort kann die Kundin das Baumwolltuch anstelle von Wattepads benutzen, um das Gesicht zu reinigen. Ich könnte ewig weitererzählen, aber schlussendlich nützt das beste Nachhaltigkeitskonzept nichts, wenn die Produkte nicht halten, was sie versprechen.

Ich mache mich deshalb daran, die Kosmetika auf Herz und Nieren oder besser gesagt auf Gesicht und Hals zu testen.

Und ein einfacher Kunde bin ich leider nicht. Meine Haut ist von jugendlicher Akne ziemlich uneben. Ich würde nicht sagen, dass sie stark vernarbt ist, aber ein Pfirsichhäutchen wird für mich immer ein Traum bleiben. Dann habe ich erweiterte Poren und das, was man als Mischhaut bezeichnet. Zum Teil fettig, mit kleinen Unreinheiten, durchwirkt mit trockenen Stellen. Hinzu kommt, dass ich um die Augen herum enorm durchscheinende Haut habe, so dass sich eigentlich immer dunkle Augenringe abzeichnen. Da kann ich noch so lange schlafen, ich sehe nie frisch und munter aus, wenn ich aus dem Bett steige. Ich hab Esther also mein Leid geklagt und sie hat mir drei Produkte empfohlen, die mir meinen Alltag ein bisschen verschönern sollen. Ein Peeling, ein Augenserum und eine natürlich getönte Feuchtigkeitscreme.

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Was Ringana verspricht...:

Das Peeling soll die Haut nicht nur von den abgestorbenen Hautzellen befreien, sondern auch die Durchblutung der Haut anregen. Dadurch soll auf natürliche Weise ein strahlender, rosiger Teint entstehen.

 

Weil die Haut um die Augen besonders dünn (und meine ist dann wohl extra besonders dünn) ist, treten dabei als Zeichen von Stress und Müdigkeit oftmals Schwellungen und Augenschatten auf. Das Augenserum von Ringana soll abschwellend und straffend wirken, dadurch sollen sich kleine Trockenheitsfältchen und dunkle Augenringe sichtbar vermindern. 

 

Zu guter Letzt soll dann noch die getönte Feuchtigkeitscreme für das perfekte Finish sorgen. Die natürlichen Pigmente passen sich dem eigenen Hautton optimal an. Die weiteren Inhaltsstoffe sollen befeuchtend und zellverjüngend wirken, Hyaluronsäure und Q10 die Haut dann glätten.

...und was es wirklich hält:

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Gute drei Wochen sind nun vergangen, an denen ich die Produkte täglich bzw. das Peeling zweimal in der Woche benutzt habe und was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Schon alleine die Verpackung hat mich umgehauen. Beiliegend zu den Produkten findet frau eine Infobroschüre, die über die Herkunft des Verpackungsmaterials berichtet und darüber, wie man sie am besten recyceln kann. Besonders toll finde ich, dass man diese lästigen Füll-Dinger, die bestimmt einen Namen haben, der mir aber nicht einfallen will, im Wasser auflösen bzw. auf den Kompost schmeissen kann. Kein Sagex oder ähnliches, das erstens mal überhaupt nicht nachhaltig ist und zweitens den halben Mülleimer füllt, wenn man die Dinger nicht extra an eine dafür vorgesehene Sammelstelle bringt.

Aber genug von der Verpackung, denn was wirklich interessant ist, ist die Wirkung, nicht wahr? Also was ich ganz ehrlich gestehen muss; als Frau, die sich von all den handelsüblichen Cremes, Mittelchen und Shampoos den süssen, künstlichen Duft gewohnt ist, sind diese natürlichen Kosmetika eben genau das: natürlich. Sie riechen nicht wirklich gut, aber auch nicht unangenehm. Halt einfach ungewohnt, aber so richtig herrlich ungekünstelt und ehrlich. Der Duft des Peelings, das man nach dem Einreiben 10 Minuten einwirken lassen soll, erinnert mich jedes Mal an eine gut gewürzte Pizza.  Liegt vielleicht daran, dass die Peelingkörner aus Granatapfelkernen und Schwemmkürbiskernen bestehend und nicht aus Mikroplastik, wie man es in handelsüblichen Peelings auf der Zutatenliste lesen kann. 


Das Peeling ist übrigens mein absoluter Favorit. Ich liebe die Wirkung, die dieses kleine Wundermittelchen auf meine Haut hat. Es ist sanft und angenehm, man fragt sich fast schon, ob es wirklich auch nützt, weil es fast zu schön ist, um wirksam zu sein. Nach den 10 Minuten Einwirkzeit entferne ich die Reste mit dem mitgelieferten Baumwolltuch und meine Haut strahlt mir prall und frisch aus dem Spiegel entgegen. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Poren etwas feiner geworden sind, allerdings habe ich keine handfesten Beweise dafür. 

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Was ich auch fix in meine tägliche Schönheitsroutine integrieren werde, ist das Augenserum. Zwar sehe ich nach drei Wochen keine sichtbaren Veränderungen, aber ich spüre sie. Die Haut um meine Augen fühlt sich nach dem Auftragen gleich viel frischer und vitaler an und ich habe das Gefühl, einen wacheren Blick zu haben, egal wie früh ich mich aus dem Bett quäle oder wie sehr meine Katze die Nachtruhe auch gestört hat. 


Als Tüpfelchen auf dem i trage ich dann noch die getönte Tagescreme auf. Auch die wird einen fixen Platz in meinem Beauty-Schränkchen einnehmen. Sie lässt sich herrlich einfach auftragen, ohne zu schmieren oder ein ungleichmässiges Bild mit Striemen zu hinterlassen. Der Farbton passt sich gut an meine helle Haut an, es sieht kein bisschen maskenhaft aus. Und es fühlt sich auch nicht so an, denn die Creme zieht schnell ein und gibt einem das Gefühl, etwas wirklich Gutes für die Haut zu tun. Anders als bei herkömmlichen getönten Tagescremes kriege ich auch keine lästigen Pickelchen, weil diese Creme die Poren nicht zu verstopfen scheint. Wirklich ein tolles Produkt! 


Mein Fazit ist also absolut positiv! Wenn auch nicht ganz günstig, so gefällt mir die ganze Aufmachung und die Wirkung der Produkteserie! Ich werde sie bestimmt weiterhin benutzen beziehungsweise sogar noch einige andere Produkte ausprobieren, denn ich gebe mein Geld gerne für Dinge aus, die nachhaltig sind UND halten, was sie versprechen. 

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Und was ist mit dir? Findest du nicht auch, dass es Zeit ist für natürliche, tierversuchsfreie und nachhaltige Pflegeprodukte? Dann hüpf doch einfach rüber in Esthers Shop. Auf jede erste Bestellung erhältst du übrigens auch noch einen Rabatt von 5 Euro. Ich glaube, mehr Argumente braucht es nicht mehr, oder was meinst du? Ich freue mich auf jeden Fall auf dein Feedback!
 
Herzlichst
 
Scarlet Rose


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