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Alles Banane?

Ein Jahr und einen Tag ist es her, als wir uns auf den weiten Weg über den grossen Teich machten und unseren Traum erfüllten, in dem wir zwei Monate kreuz und quer durch die Südstaaten der USA gereist sind. Nebst vielen Erinnerungen, Souvenirs und Fotos habe ich auch ein typisch amerikanisches Rezept mit nach Hause gebracht: Bananenbrot.

 

Weil ich heute also wieder einmal in Erinnerungen schwelge und meine Bananen ihre besten Tage sowieso schon hinter sich haben, hab ich mich kurzerhand in die Küche gestellt und fix ein Bananenbrot alias Bananenkuchen gebacken. Geht nämlich ganz schnell. Und einfach. Was suuuper ist für dich, denn wenn ich es gebacken kriege (Wortspiel, haha. Ich Witzbold), ist es für dich sicherlich ein Kinderspiel!

 

Diesen Blogbeitrag möchte ich übrigens einem lieben Kollegen widmen, der seinen Glauben in meine Backkünste nie ganz aufgegeben hat und mir immer mit Rat zur Seite steht. Um einen seiner besten Tipps weiterzugeben: Mise en Place ist die halbe Miete!

Ich verwende hauptsächlich regionale Produkte oder Produkte aus fairem Handel, denn: Wenn der Kuchen gut werden soll, müssen die Zutaten an sich schon lecker und gut für's Gewissen sein!

Für eine Gugelhupfform brauchst du:

190 Gramm weiche Butter

300 Gramm brauner Zucker

3 grosse Eier aus Freilandhaltung

2 TL Vanillezucker

1 TL Zimt

3 EL Rum (und ein zusätzliches Gläschen für dich)

3 sehr reife Bananen

250 Gramm Urdinkelmehl

120 Gramm gemahlene Mandeln

80 Gramm grob gehackte Haselnüsse

1 Prise Salz

3 TL Backpulver

150 Gramm dunkle Schokolade fein gehackt (für den Gugelhupf)

200 Gramm schwarze Schokolade

1 dl Halbrahm

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Unter- und Oberhitze) und die Gugelhupfform mit Butter ausreiben.

 

Butter und Zucker mit dem Mixer verrühren bis die Masse heller wird. Nach und nach die Eier beigeben und den Vanillezucker, den Zimt sowie den Rum unterrühren. 

 

Die Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken, dazu das Extragläschen Rum geniessen und dann die Bananenmatsche zu der Eimasse geben, alles verrühren. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die grob gehackten Haselnüsse, das Salz und Backpulver vermengen und ebenfalls beigeben. 

 

Und jetzt noch die Schokolade dazugeben, umrühren und ab in die Form. Siehst du, ich sagte doch, es sei einfach.

 

Jetzt schiebst du die Form in die Mitte des Backofens und wartest 45 Minuten. Wahlweise kannst du dir ja noch ein zweites Extragläschen Rum gönnen. Dann machst du den Stäbchentest. Neeein, das hat nichts mit Verhütung zu tun. Du steckst das Stäbchen in den warmen Kuchen, wenn die halbe Teigmasse noch dran klebt, dann ist der Kuchen noch nicht gut durchgebacken. Dann kannst du den Gugelhupf einfach zurückschieben und weitere 5 Minuten backen, dann den Test wiederholen, so lange, bis keine Teigmasse mehr am Stäbchen klebt oder du von den weiteren Extragläschen Rum schon zu angetrunken bist, als dass dich der Gugelhopf noch interessieren würde.

 

Den Kuchen nun gut abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Jetzt kannst du die Glasur vorbereiten. Dazu den Rahm erhitzen und dann die Schokolade beigeben, schmelzen. Wenn die Mischung die gewünschte Dichte erreicht hat, einfach über den Kuchen kippen. Und dann: geniessen!


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